Modernisierung
Baustart für ÖBB-Strecke zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf
50 Millionen Euro fließen in die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf. Das und viele weitere Maßnahmen bis 2023 führen auch zu kürzerer Fahrzeit.
© ÖBB/EVMedia
Die Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf beginnt. Bis 2023 wird die Strecke in Etappen mitunter auch umweltfreundlicher. Denn statt mit Diesel werden die Züge zukünftig mit (grünem) Strom fahren. Die etwa zwölf Kilometer lange Strecke wird also elektrifiziert. Ausgebaut wird der Bahnhof Maria Rain, andere Haltestellen werden adaptiert. Einige Eisenbahn-Kreuzungen werden aufgelassen oder technisch gesichert. Eine neue Haltestelle kommt in Lambichl hinzu und schlussendlich entstehen auch neue “Park&Ride”- sowie “Bike&Ride”-Plätze.
50-Millionen-Euro-Projekt
Das soll auch zu kürzeren Fahrzeiten der S‑Bahn-Züge führen. Etwa 50 Millionen Euro betragen die Investitionskosten für dieser Großprojekt. Und es ist auch ein weiterer Schritt hin zu einem Kärntner Ziel: die Dekarbonisierung des Schienen-Personennahverkehrs bis 2023.
Beim offiziellen Baustart am 1. April dabei: Landeshauptmann Peter Kaiser, Mobilitäts-Landesrat Sebastian Schuschnig, Vize-Bürgermeister Jürgen Pfeiler (Klagenfurt), Vize-Bürgermeister Christian Gamsler (Ferlach), die Bürgermeister Josef Liendl (Köttmannsdorf) und Franz Ragger (Maria Rain) und Vorstandsdirektor Franz Bauer (ÖBB-Infrastruktur AG).
Was genau passiert auf der Rosental-Strecke bis 2023?
- zwölf Kilometer lange Strecke zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf wird elektrifiziert
- Adaptierung der Haltestellen Klagenfurt-Süd und Weizelsdorf
- Neubau der Haltestelle Lambichl (plus “Park&Ride”- sowie “Bike&Ride”-Plätze)
- Umbau des Bahnhofs Maria Rain (plus “Park&Ride”- sowie “Bike&Ride”-Plätze)
- Adaptierung der Draubrücke Hollenburg
- technische Sicherung bzw. Auflassen von Eisenbahn-Kreuzungen zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf
