Land Kärnten
Brückl: HCB und HCBD im Wasser weit unter Grenzwerten
Das Land Kärnten reagiert auf aktuelle Medienberichte und stellt klar: Die angesprochenen Belastungen treffen ausschließlich auf Fische zu, für die unverändert eine Verzehrwarnung gilt.
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Auf aktuelle Medienberichte über die HCBD-Belastung bei Fischen im Bereich der Altlast K20 in Brückl reagiert das Land Kärnten in einer Aussendung. Darin heißt es: „Die schon seit Jahren bestehende Verzehrwarnung für Fische aus der Gurk zwischen Brückl und dem Kraftwerk Rain ist weiterhin aufrecht. Über die Ergebnisse der umfangreichen Messungen und Beprobungen durch das Land Kärnten werden die betroffenen Fischereiberechtigten jedes Jahr in Form eines Jahresberichts informiert.“
Messungen und Beprobungen
Die Messungen und Beprobungen zeigen, heißt es in der Aussendung weiter, dass sich die HCB- und HCBD-Werte im Grundwasser und auch in der fließenden Welle der Gurk durch die Sicherung und Sanierung der beiden Altlasten K20 und K5 wesentlich verbesserten und durchgehend weit unter den Grenzwerten liegen. Die in den Medienberichten angesprochenen Belastungen treffen ausschließlich auf Fische zu, für die eine Verzehrwarnung gilt. Zur Erklärung: HCB und HCBD befinden sich noch im Sediment der Gurk und lösen sich von dort langsam heraus. Ein Prozess, der noch über lange Jahre andauern wird. Wasserpflanzen nehmen die Stoffe auf, die wiederum in die Fische übergehen, die diese Pflanzen fressen.
Altlast K20 fertig saniert
Das Land Kärnten hält zudem fest, dass die Altlast K20 bei Brückl fertig saniert und sicher ist. Die Altlast K5 befindet sich derzeit in Sanierung. Die entsprechende Überwachung erfolgt durch ständige Überprüfungen.