Junge Ersthelfer überzeugten beim 21. Landesbewerb
Die Völkermarkter Innenstadt war gestern Austragungsort des 21. Landesjugendbewerbs in Erster Hilfe des Roten Kreuzes. Dabei stellten die Jugendlichen ihr Können und Wissen in der Ersten Hilfe unter Beweis.
In der Neuen Burg in Völkermarkt fand die Siegerehrung statt.
Die Völkermarkter Innenstadt wurde am gestrigen Samstag zum Schauplatz des 21. Landesjugendbewerbs in Erster Hilfe des Roten Kreuz Kärntens. Rund 70 Jugendliche konfrontierten sich in Praxisstationen mit den verschiedensten, täuschend echt dargestellten Unfallszenarien und zeigten ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Erster Hilfe. Ebenso viele Besucher überzeugten sich von den Leistungen der Jugendlichen.
Es wird monatelang trainiert
Die 12 teilnehmenden Gruppen aus Kärnten und der benachbarten Steiermark mussten kritische Situationen wie Atem-Kreislaufstillstand, Bewusstlosigkeit, starke Blutungen und Knochenbrüche erkennen und die richtigen Maßnahmen anwenden. Auch Unfallsituationen mit mehreren Verletzten beurteilten die Jugendlichen in kürzester Zeit und stellten ihr Können unter Beweis. „Die Jugendgruppen trainieren oft wochen- und monatelang, um hierbei Höchstleistungen zu erreichen“, erzählt Landesjugendreferent Hannes Wandaler.
Im Rahmen des Bewerbs ging es darum, gemeinsam als Team fünf Praxisstationen sowie eine „Juxstation“ zu meistern. Für das Leistungsabzeichen in Gold mussten die jungen Ersthelfer in einem Einzelbewerb zusätzlich Theoriefragen beantworten und in der Praxis außerdem mit ihrem Wissen bei einer Kinderreanimation glänzen. Im Bronzebewerb schafften es die “Johanniter Unfallhilfe 1” auf Platz eins, während “Völkermarkt 1” im Silberbewerb siegte.
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Das gesamte Team aus Völkermarkt erhielt das Leistungsabzeichen in Gold.
Auch Martin Pirz, der Präsident des Roten Kreuz Kärntens, war wie viele andere in der Neuen Burg in Völkermarkt von der Leistung der Jugendlichen begeistert. “Heute waren die Jugendlichen die Vorbilder für uns Erwachsene. Sie haben gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und mit Nervosität umgehen können. Wichtige Eigenschaften für das spätere Leben”, ist Pirz überzeugt.
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Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner und Rot-Kreuz Präsident Martin Pirz (von links)