Ingrid Roschanz

„Malen ist für mich Aus­druck von Leben“

Ingrid Roschanz (65) aus Brückl ist Künstlerin und Mitglied im bekannten Kunstverein „ART13“ in Völkermarkt. „KLiCK Kärnten“ sprach mit ihr über ihre Beziehung zur Kunst.

„Malen ist für mich Aus­druck von Leben“Ingrid Roschanz (65) aus Brückl ist Mitglied im Kunstverein „ART13“ und erschafft einzigartige Kunstwerke.

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In Völ­ker­markt gibt es bereits seit Jah­ren den erfolg­rei­chen Kunst­ver­ein „ART13“, der einen schaf­fen­den Ort für Men­schen mit Hang zur Krea­ti­vi­tät in den Berei­chen der Male­rei, Bild­haue­rei, Foto­gra­fie und Gra­phik bie­tet. Sei­ne Mit­glie­der orga­ni­sie­ren Gemein­schafts­aus­stel­lun­gen, Work­shops und eben­so inspi­rie­ren­de Rei­sen. Auch die gebür­ti­ge Wolfs­ber­ge­rin Ingrid Roschanz ist seit dem Jahr 2009 Mit­glied des Ver­eins und erschafft in ihrem Tun Kunst­wer­ke. Ihr Lebens­mot­to: „Wirk­lich gut sieht man nur mit dem Her­zen.“

Eine Auto­di­dak­tin

Ein­mal in der Woche tref­fen sich die Ver­eins­mit­glie­der in Völ­ker­markt und malen, ent­wer­fen und erschaf­fen Kunst­wer­ke. Dort fin­det Roschanz ihren Tisch, sämt­li­che Mate­ria­li­en und auch die Unter­stüt­zung der ande­ren Künst­ler, die auch hin und wie­der mal wei­ter­hel­fen, wenn sie bei einem Werk ansteht. „Alles hat damit begon­nen, als ich in einem Lokal ein Bild mit zwei Figu­ren in einem Baum gese­hen habe. Ich habe dann ver­sucht, es nach­zu­ma­len. Das Bild hat sich bei mir wirk­lich ein­ge­brannt“, erin­nert sich Roschanz, die sich selbst als Auto­di­dak­tin sieht. Sie besorg­te sich ver­schie­de­ne Bücher und lern­te die Tech­ni­ken des Malens ein­ge­hend ken­nen. „Vie­les habe ich durch Ver­su­chen und Aus­pro­bie­ren gelernt“, schmun­zelt sie. In ihren Bil­dern fin­den sich ihre Ein­drü­cke und Gefüh­le wie­der, ver­bun­den und ver­stärkt mit einer Lie­be zu Far­ben.

Fei­ne Beob­ach­tun­gen

Es ist nicht so, dass die Künst­le­rin nur im Ver­ein­s­ate­lier ihrer Kunst nach­geht, son­dern ihr auch im eige­nen Arbeits­zim­mer Auf­merk­sam­keit schenkt. „Ich habe mit Öl ange­fan­gen und bin dann über das Aqua­rell­ma­len zur Acryl­ma­le­rei mit Struk­tu­ren gesto­ßen“, erklärt sie. Die Brück­le­rin schöpft einer­seits aus ihrem selbst ange­eig­ne­ten Wis­sen, ande­rer­seits fin­den sich ihre Moti­ve der Male­rei in der Beob­ach­tung der Natur. „Oder ich sehe die Far­ben und dann fällt mir ein Motiv ein. Alles spielt sich bei mir irgend­wie im Kopf ab“, schil­dert Roschanz, die nicht vie­le ver­schie­de­ne Far­ben ver­wen­det, son­dern aus wenig viel macht und dadurch Har­mo­nien her­stellt. „Aus den weni­gen Far­ben mische ich jene, die ich brau­che. Dadurch habe ich kei­ne Fremd­far­be, die stört, son­dern Far­ben, die mit­ein­an­der har­mo­nie­ren und glei­che Töne haben“, gibt sie einen Ein­blick. Dass ihre Bil­der leben wür­den, hat die 65-Jäh­ri­ge schon des Öfte­ren gehört.

Lein­wand und sie wer­den eins

Das Malen ist für Roschanz Aus­druck von Leben. Das zeig­te sie schon bei meh­re­ren Solo-Aus­stel­lun­gen in Salz­burg, Wolfs­berg, Kla­gen­furt und Brückl. Am liebs­ten malt sie Bil­der mit dem Meer als Motiv. „Das Meer schafft eine gro­ße Berüh­rung bei mir“, ver­rät sie. Die Brück­le­rin hört in der Regel wäh­rend ihres Kunst­schaf­fens Musik. Alles geht inein­an­der über: „Dann sind die Lein­wand und ich eins. Und irgend­wie bin dann auch ich selbst im Bild drin­nen.“

 

26.12.2022 16:59 - Update am: 26.12.2022 17:01
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„Malen ist für mich Aus­druck von Leben“Ingrid Roschanz (65) aus Brückl ist Mitglied im Kunstverein „ART13“ und erschafft einzigartige Kunstwerke.

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